Patienten Hirninfarkt

Ursachen und Symptome


Was ist ein Hirninfarkt oder TIA?

Ein Hirninfarkt tritt auf, sofern ein Blutgerinnsel eine Arterie zum Gehirn verschließt.

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Was ist ein Hirninfarkt oder TIA?

Hirninfarkt

Ein Hirninfarkt tritt auf, sofern ein Blutgerinnsel eine Arterie zum Gehirn verschließt. Ein Teil des Gehirns erhält dann kein Blut und somit keinen Sauerstoff oder Nährstoffe. Infolgedessen kann dieser Teil des Gehirns nicht mehr richtig arbeiten. Er kann keine weiteren Informationen empfangen und keine weiteren Informationen übermitteln. Sie bemerken dies dadurch, dass Sie Ihre Sprache verlieren, z.B. können Sie nicht mehr gut sprechen oder es treten Lähmungserscheinungen oder Gefühlsverlust auf einer Seite des Körpers oder Verlust des Sichtfeldes auf. Dauert diese Situation länger an, stirbt das Hirngewebe ab und es besteht ein hohes Risiko für dauerhafte Ausfallserscheinungen.
 

TIA

Eine TIA (transitorische ischämische Attacke) ist eine vorübergehende kurzfristige Blockade einer Arterie, welche die gleichen Symptome verursacht wie ein Hirninfarkt. TIAs könnten Vorboten eines Hirninfarkts sein. So sind Menschen, die eine TIA hatten, einem erhöhten Risiko eines Hirninfarkts ausgesetzt.
 
Rufen Sie immer Ihren Arzt an, wenn Sie meinen, dass Sie eine TIA haben (hatten). Halten die Symptome nach 5-10 Minuten an, rufen Sie sofort die Notrufnummer des Hausarztes an und abends/in der Nacht die 112. Verschwinden die Symptome, rufen Sie sofort Ihren Arzt an.

Ursachen für einen Hirninfarkt oder TIA in jungen Jahren

Eén van de belangrijkste oorzaken waardoor mensen op jonge leeftijd een herseninfarct of TIA krijgen is een arteriële dissectie (scheurtje in de bloedvatwand).

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Ursachen für einen Hirninfarkt oder TIA in jungen Jahren

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person in jungen Jahren (unter 50 Jahren) einen Hirninfarkt oder eine TIA durchlebt, ist relativ gering. Es gibt mehrere Ursachen. Die Ursache eines Hirninfarkts oder einer TIA in jungen Jahren ist in über 30 % der Fälle unbekannt.

Arterielle Dissektion

Eine der Hauptursachen für einen frühen Hirninfarkt oder TIA ist die arterielle Dysfunktion (ein Riss in der Blutgefäßwand). Die Wand eines Blutgefäßes besteht aus mehreren Schichten. Während einer Dissektion tritt ein Riss in der Innenauskleidung der Blutgefäßwand auf, wodurch sich die Innenseite der Blutgefäßwand vom Außenteil löst. Diese Schädigung der Blutgefäßwand kann dann zu Blutgerinnseln führen. Die Blutgerinnsel können eine Blockade in den nachgelagerten Blutgefäßen im Gehirn verursachen.
 
Zu einer Dissektion kann es in der Arterie an der Vorderseite des Halses (Halsschlagader), am Nacken (Arteria vertebralis) oder in den Arterien im Kopf kommen. Die Prognose für einen Hirninfarkts (mit guter Regeneration) durch eine Dissektion ist relativ günstig, da die Chance eines erneuten Auftretens langfristig viel geringer ist als bei der Atherosklerose (arterielle Verkalkung). Gründe für eine Dissektion können sein:
 
  • Unfall
  • Bindegewebeerkrankung
  • Fibromuskuläre Displasie (MKS-Gruppe)
 

Arteriosklerose

Die (Innen-)Wand der Blutgefäße ist in der Regel glatt, sodass das Blut ungestört durch die Gefäße fließen kann. Bekannte Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, Diabetes und Rauchen können die Wand schädigen. Dieser Prozess wird als Atherosklerose oder Schlagaderverkalkung bezeichnet. Dies kann dazu führen, dass die Arterie allmählich verstopft und sich teilweise verschließt. Dazu kommt es oftmals in den Halsschlagadern, dies kann aber auch in den kleinen Hirngefäßen auftreten und dort Probleme verursachen. Ein solcher Teilverschluss kann die Halsschlagader im Inneren zerstören oder einen abnormen Blutfluss verursachen. An dieser Stelle bildet sich ein Blutgerinnsel, das mit dem Blutkreislauf mitgeführt wird und dann zu einer totalen Blockade der zerebralen Blutgefäße führen kann (arterielle Embolie).

Herzprobleme

Diese kommen bei Vorhofflimmern oder persistierenden Foramen ovale (PFO) ins Spiel. 

Andere Ursachen

Aber auch andere Ursachen können bei der Ausbildung eines Hirninfarkts oder einer TIA in jungen Jahren eine Rolle spielen:
  • Anti-Phosphor-Lipid-Syndrom
  • Familiäre Hypercholesterinämie
  • Fibromuskuläre Dysplasie
  • Drogenkonsum (in der Vergangenheit), einschließlich Kokain und Ecstasy

Symptome akute Phase

Ein Hirninfarkt beginnt (meist) mit plötzlich auftretenden Ausfallerscheinungen. Die häufigsten Symptome sind:

  • ein schiefer Mund aufgrund einer Gesichtslähmung (halbseitig)
  • man spricht undeutlich oder kann keine Worte mehr bilden
  • Lähmung an einem Arm und/oder Bein
  • Kraftverlust oder Lähmung eines Beines
  • plötzliches Doppeltsehen
  • ein eingeschränktes Sichtfeld oder plötzliche Blindheit
  • heftige Schwindelgefühle
  • Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen
  • plötzliche, sehr schwere Kopfschmerzen ohne Ursache

Aufnahme ins Krankenhaus

Wenn Sie kürzlich eine TIA, einen Hirninfarkt oder eine Blutung hatten, benötigen Sie möglicherweise zusätzliche Aufmerksamkeit während des ersten Zeitraums. In der neurologischen Pflegestation werden Sie dann in die so genannte Schlaganfallstation aufgenommen.

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Aufnahme ins Krankenhaus

Wenn Sie kürzlich eine TIA, einen Hirninfarkt oder eine Blutung hatten, benötigen Sie möglicherweise  zusätzliche Aufmerksamkeit während des ersten Zeitraums. In der neurologischen Pflegestation werden Sie dann in die so genannte Schlaganfallstation aufgenommen. In dieser Abteilung werden für ca. 24 Stunden Ihre Vitalparameter (z.B. Blutdruck und Herzfrequenz) mit einem Monitor überwacht. Sofern Sie stabil sind, ermitteln wir gemeinsam mit anderen Pflegeerbringern, wo die richtige Pflege zur Rehabilitation zur Verfügung steht. Diese kann zuhause erfolgen, mit oder ohne Hilfe, in einem Rehabilitationszentrum oder in der speziellen Rehabilitationsabteilung in einem Pflegeheim Ihrer Wahl.

Behandlungen


Medikamente, Operationen und Lebensstil

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Hirninfarkt zu behandeln. Darüber hinaus spielen Risikofaktoren und der Lebensstil eine wichtige Rolle.

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Medikamente, Operationen und Lebensstil

Medikamente

Unmittelbar nach einem Hirninfarkt oder TIA besteht ein erhöhtes Risiko für einen erneuten Hirninfarkt oder TIA (Schlaganfall). Um das Risiko eines neuen Schlaganfalls zu verringern, erhalten Sie Medikamente, welche die Blutgerinnung beeinflussen. Dies sind Blutplättchenhemmer wie Clopidogrel (Grepid). Diese Medikamente bewirken, dass die Blutplättchen weniger zusammenheften.
 
Bei einigen Patienten werden die Blutgerinnsel durch einen unregelmäßigen Herzrhythmus (Vorhofflimmern) verursacht. In diesem Fall kann die Blutgerinnung mit anderen Medikamenten behandelt werden, welche die Gerinnung beeinflussen. Dies kann mit Medikamenten des Thromboseservices (z.B. Sintrom Mitis) oder mit neuen Gerinnungshemmern, auch „NOAC“ oder „DOAC“ genannt, geschehen. Der Vorteil dieser letzten Gruppe neuer Medikamente ist, dass Sie nicht mehr den Thromboseservice aufsuchen müssen. In diesem Fall ist es nicht notwendig, den Grad der Blutverdünnung zu überprüfen.

„Lebenslange“ Medikation nach einem TIA oder Hirninfarkt in jungen Jahren

Nach einem TIA- oder Hirninfarkt in jungen Jahren werden Ihnen oftmals Medikamente verschrieben. Diese Medikamente sollen neue TIAs oder Hirninfarkte verhindern und werden oft lebenslang verschrieben. Diese Behandlung basiert auf Untersuchungen an allen Personen, die eine TIA oder einen Hirninfarkt hatten, d.h. sowohl an jüngeren als auch an älteren Menschen.
 
In den letzten Jahren wurde verstärkt an Menschen geforscht, die in jungen Jahren einen TIA oder Hirninfarkt hatten. Es konnte gezeigt werden, dass lebenslange Medikamente nicht für jedermann notwendig sind. Das bedeutet nicht, dass Sie Ihre Medikamente jetzt aber einfach absetzen können. Die Frage, ob Sie Ihre Medikamente absetzen können, hängt von Ihrer persönlichen Situation und der Ursache Ihres TIAs oder Ihres Hirninfarkts ab. Wenden Sie sich daher an Ihren (behandelnden) Neurologen. Beenden Sie niemals die Einnahme Ihrer Medikamente, ohne Ihren Neurologen zu konsultieren.

Risikofaktoren

Erhöhter Blutdruck und Cholesterinspiegel sind wichtige Risikofaktoren für die Ausbildung erkrankter Blutgefäße und von Blutgerinnseln. Deshalb wird fast jedem Hirninfarktpatienten ein Medikament verschrieben, das Cholesterin und Blutdruck senkt. Ihr Lebensstil ist auch wichtig, um Hirninfarkte und TIAs zu verhindern. Denken Sie daran: Nicht rauchen, eine gesunde Ernährung und genügend Bewegung. Diesen Aspekten schenken wir während der Behandlung und Nachsorge große Aufmerksamkeit.

Operation

Bei einigen Patienten stellt eine verstopfte Halsschlagader die Ursache für einen TIA oder Hirninfarkt dar. Dieses wichtige Blutgefäß zum Gehirn ist dann verengt. Eine Operation kann bei dieser Verengung Abhilfe schaffen. Ist eine Operation erforderlich ist, wird der operierende Arzt die Ausführung dieser mit Ihnen im Detail besprechen.

 


Rehabilitation zur Verbesserung von Beschwerden und Einschränkungen

Hirnschäden können zahlreiche verschiedene Beschwerden verursachen, wie z.B. Kraftverlust, Gedächtnisprobleme, Sprachstörungen oder Spastiken. Das Ziel der Rehabilitation besteht darin, die Beschwerden und Probleme zu reduzieren, um wieder so gut wie möglich leben zu können.

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Rehabilitation zur Verbesserung von Beschwerden und Einschränkungen

Hirnschäden können zahlreiche verschiedene Beschwerden verursachen, wie z.B. Kraftverlust, Gedächtnisprobleme, Sprachstörungen oder Spastiken. Das Ziel der Rehabilitation besteht darin, die Beschwerden und Probleme zu reduzieren, um wieder so gut wie möglich leben zu können. In Abhängigkeit von den Symptomen und der Art und Weise, wie diese die täglichen Aktivitäten einer Person einschränken, werden unterschiedliche Therapien angesetzt. Beispielsweise werden eine Physiotherapie bei Problemen beim Gehen und eine Ergotherapie bei schwierigen Selbstversorgungssituationen angesetzt.
 
Dies kann manchmal in erster Linie daraus bestehen, dass dies bei einem Therapeuten in der Nachbarschaft erfolgt. Bei Problemen in mehreren Bereichen ist in der Regel eine Behandlung durch ein von einem Rehabilitationsarzt geleitetes Rehabilitationsteam notwendig. Sie können dann in ein Rehabilitationszentrum aufgenommen werden oder an einem Tagesbehandlungsprogramm von zu Hause aus in einem Rehabilitationszentrum teilnehmen.
 
Der Rehabilitationsarzt kann Spastiken mit Medikamenten oder Injektionen behandeln. Sprach- und Sprechprobleme werden von einem Logopäden behandelt. Kognitive Probleme und Stimmungsprobleme werden von einem Neuropsychologen untersucht und behandelt. Das Rehabilitationsteam achtet oft darauf, dass Ihre berufliche Tätigkeit nach einem Schlaganfall in jungen Jahren wieder aufgenommen werden kann.

Rehabilitation zu einem späteren Zeitpunkt

Manchmal treten Probleme, die durch die Hirnverletzung verursacht werden, erst nach längerer Zeit auf. Auch in diesem Fall können der Hausarzt, Neurologe, Neurochirurg oder Krankenpfleger Sie zur Behandlung durch einen Therapeuten in der Nachbarschaft, an das Behandlungsprogramm Hersenz oder an einen Rehabilitationsarzt verweisen. Probleme, die sich erst nach längerer Zeit zeigen, stellen oftmals Verhaltensänderungen und kognitive Probleme , wie Gedächtnisschwierigkeiten, das doppelte Planen von Aufgaben und ein Gefühl der Trägheit dar. Dies erfordert oft eine spezielle Rehabilitationsbehandlung.

Nachsorge

In der Nachsorgeklinik führen Sie ein Gespräch mit einem Krankenpflegespezialisten oder einer Fachpflegekraft. Sie können dann Fragen stellen oder Probleme besprechen, die nach Ihrem Hirninfarkt, Ihrer Hirnblutung oder Ihrem TIA aufgetreten sind..

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Nachsorge

In der Nachsorgeklinik führen Sie ein Gespräch mit einem Krankenpflegespezialisten oder einer Fachpflegekraft. Sie können dann Fragen stellen oder Probleme besprechen, die nach Ihrem Hirninfarkt, Ihrer Hirnblutung oder Ihrem TIA aufgetreten sind. Ein Beispiel dafür sind Gedächtnisprobleme, Aufmerksamkeitsprobleme, Konzentration und Müdigkeit, Nebenwirkungen von Medikamenten oder neue Symptome. Er oder sie kann Ihnen dann Ratschläge oder Tipps geben oder Sie an die richtige Stelle verweisen, die Sie dabei unterstützen kann.
 
Dabei achtet er oder sie auch auf die Risikofaktoren, die zum Ausbilden eines Hirninfarkts, einer Hirnblutung oder eines TIAs führen, wie z.B. hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes und Übergewicht. Er oder sie wird Ihnen Ratschläge geben oder Sie an einen Hausarzt oder einen anderen Mediziner verweisen.